Rebranding Google Maps Business View

Google hat im September mit dem Rebranding von „Google Maps Business View“ zu „Google Street View | trusted“ auch die Strategie umgestellt. Ziel ist es noch mehr als vorher, an Masse im Bereich virtuelle Rundgänge zuzulegen. Das wird zum einen durch die Öffnung für Amateurfotografen erreicht, die mit ihren Smartphones Panoramen erstellen können und zum anderen durch die Automatisierung der Erstellung von Rundgängen für zertifizierte Fotografen durch spezielle Kameras.

Dadurch kommt eine Differenzierung in den Markt in kleine Low-Budget-Produktionen für Kunden, die erst einmal nur dabei sein wollen und denen die Qualität nicht so wichtig ist und hochwertige Rundgänge für Kunden, die auf Qualität achten. Vorteil für alle ist, dass eine bessere Durchsättigung erreicht wird. So können virtuelle Rundgänge ein guter Standard für alle Geschäfte werden, die öffentliche und repräsentative Räume haben: dazu gehören Hotels, Restaurants, Autohäuser, aber auch Museen und Kirchen.

Mit der Umstellung sind jetzt auch zwei interessante Sachen in Deutschland möglich geworden, die vorher ausgeschlossen waren: zum einen sind jetzt Außenaufnahmen möglich. Außenbereiche und Terrassen von Restaurants, Hotels und Bars können jetzt problemlos fotografiert und in den Rundgang integriert werden. Die zweite Neuerung ist, dass auch Menschen unter bestimmten Voraussetzungen mit abgebildet werden können. Sie müssen nur schriftlich ihr Einverständnis geben. Die Zeit der verpixelten Gesichter und Papiertüten-Köpfe scheint vorbei.

Darüber hinaus ist die Publikation schneller geworden und Einzelaufnahmen der Geschäfte sind kein Muss mehr. Dadurch ergeben sich wieder neue Möglichkeiten in der Preisgestaltung. Allerdings bleibt es weiterhin sinnvoll, das Paket mit den Einzelaufnahmen dazuzubuchen. Denn so wird der Charakter des Geschäfts bestmöglich dargestellt.

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